Schock: österreichischer Politiker und Journalist können nicht lesen!

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat zum Fastenbrechen eingeladen und Bundeskanzler Kern ist der Einladung gefolgt. Hierbei stellte sich heraus, dass der Parteiobmann der FPÖ, H. C. Strache, wie auch der stellvertretende Chefredakteur der Krone, Martin Kallinger, Analphabeten sind.

Doch ganz langsam und von vorne. Das Fastenbrechen fand in einem Eventcenter des in Wien ansässigen Restaurants „etap“ statt. Hierbei ließ es sich der SPÖ-Mann Kern nicht nehmen, einige Worte zu sprechen und betrat dafür das Rednerpult, auf dem das angebliche Zeichen des politischen Islam prangert.

Wie jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, hat auch dieser Gastronomiebetrieb ein eigenes Logo. Lassen Sie dieses bitte kurz auf sich wirken, es befindet sich am Ende des Textes.

Wenn Sie des Lesens mächtig sind, werden Sie sehr schnell feststellen, dass es sich hierbei um den Namen des Restaurants „etap“ handelt, wobei es künstlerisch der türkischen Kultur entsprechend verpackt und aufgewertet wurde.

Wenn Sie sich jetzt für intelligenter als einen FPÖ-Politiker und den stellvertretenden Chefredakteur der Krone halten, muss ich Sie leider enttäuschen: denn das ist keine Kunst.

Einer scharf auf Wählerstimmen durch Hetze, der Andere scharf auf Sensationsnachrichten durch Hetze. Zwar heißt es, dass es sich um eine „Tughra“, das „Symbol“ der Osmanischen Sultane handle, aber es ist diesem lediglich nachempfunden, und daher hat dessen Verbot in der Türkei den gleichen Informationsgehalt wie ein Popel, den man in die Zeitung klebt. Darüber hinaus wäre dies auch noch kostengünstiger, schneller, umweltschonender und ehrlicher.

Da nun der Islam-, Terrorismus-, Kindergarten-, Radikalisierungs-, Schul- und Integrationsexperte Ednan Aslan die Hochzeit seiner eigenen Tochter ebenfalls in diesem Etablissement feierte, hätten die beiden Herren eigentlich wissen müssen, dass hier alles koscher bzw. halal ist.

Obwohl ich mich köstlich über weitere Meldungen dieser Art amüsieren könnte, möchte auch ich ein Zeichen setzen und einen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben leisten, indem ich die übrigen Qualitätsmedien in Österreich davon abhalte, diese Nachricht in dieser Form weiter zu verbreiten, da sie sich ansonsten nur lächerlich machen.

Gern geschehen.

Murat Hirsekorn

http://mobil.krone.at/phone/kmm__1/story_id__573267/sendung_id__32/story.phtml

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