English: Austria’s ‚Women’s March‘ of the Privileged

Bild / Copyright: Masume Güneş An anti-intersectional “feminism” in which we are described as a “side issue” is many things, but it’s not feminist. Unsurprised but still a bit disgusted, we have been watching the past few days as white feminists have described us and our daily experiences as “lone wolf” debates, “side discourses” and “special interests.”  In contrast to ... Mehr lesen »

Österreichischer ‚Women’s March‘ der Privilegierten

Österreichischer ‚Women’s March‘ der Privilegierten Bild / Copyright: Masume Güneş Eine anti-intersektionelle, ‚feministische‘ Praxis, in der wir als „Nebendiskurs“ bezeichnet werden, ist vieles, aber nicht feministisch. Mit wenig Überraschung und dennoch Abscheu, haben wir in den vergangenen Tagen verfolgt, wie wir und unsere alltäglichen Erfahrungen von weißen Feministinnen als „Eigenbrötlerdebatten“, „Nebendiskurs“ und „Partikularinteresse“ bezeichnet wurden. Da unseren Stimmen, aber auch ... Mehr lesen »

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Die Kopftuchdebatte hat wieder einmal ihren Zenit erreicht. Diesmal jedoch werden Nägel mit Köpfen gemacht, da mittlerweile geprüft wird, ob Frauen die ein Kopftuch tragen überhaupt im öffentlichen Dienst arbeiten dürfen. Um genauer zu sein, dürfen sie es ja (noch), denn es wird diskutiert, ob eben diese Unart nicht doch verboten gehört. Hierbei gehe es um die Vorbildfunktion, welche diese ... Mehr lesen »

Der Kopftuchstreit und der Kolonialismus

Integration würde bedeuten, endlich den normalen Alltag der österreichischen Musliminnen und Muslime in den Mittelpunkt der politischen Prozesse zu stellen und diesen nicht in die Ecke des Extremismus und Fanatismus zu rücken. Integration und Frauenemanzipation würde auch bedeuten, in Bezug auf das Kopftuch die Kommunikation mit den muslimischen Frauen zu suchen und sie als Menschen mit Ressourcen und Kompetenzen wahrzunehmen. Mehr lesen »

Fremd im eigenen Land?

Fremd im eigenen Land? Der Islam ist fremd, Muslime sind Migranten, sie sind anders. Wir geben vor, wie es zu sein hat und sie sollen sich anpassen. Das ist die Botschaft, die immer wieder bei populistischen Diskursen durchklingt. Auch nun ist es wieder so weit. Bei Vorschlägen  zu Kopftuchregulationen können sich die Urheber größter Aufmerksamkeit gewiss sein. Die Argumentation des ... Mehr lesen »

Kopftuchverbot: Muslime legen Kurz Rücktritt nahe

Kopftuchverbot: Muslime legen Kurz Rücktritt nahe Das österreichische „Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft“ (NMZ) kritisiert ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und die Austragung politischer Machtkämpfe auf dem Rücken von Muslimen. Sie legen Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) den Rücktritt nahe. Die „Scheindebatten“ über Burka und Burkini seien lediglich die Wegbereiter dafür gewesen, um über ein Kopftuchverbot in Österreich zu sprechen, schreibt die Organisation, ... Mehr lesen »

STELLUNGNAHME zum Kopftuchverbot im Öffentlichen Dienst

STELLUNGNAHME ZUM KOPFTUCHVERBOT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft Erneut werden politische Machtkämpfe auf dem Rücken von Musliminnen ausgetragen. Scheindebatten über Burka und Burkini waren lediglich die Wegbereiter dafür, um über ein Kopftuchverbot in Österreich zu sprechen. Es gibt Begriffe, die sichtbare Musliminnen in ihrem Sprachgebrauch öfter verwenden als irgendetwas sonst. So stellen wir uns jedes Mal aufs Neue darauf ... Mehr lesen »

Das Luxusproblem der muslimischen Frau: das Kopftuch!

Der „2050 Thinkersclub“ organisierte vor ein paar Tagen eine Podiumsdiskussion zum Thema Kopftuch am Arbeitsmarkt. Univ.Prof.Dr. Doris Weichselbaumer stellte ihre Studie „Discrimination against Female Migrants Wearing Headscarves“ vor, welche die Diskussionsbasis für den Abend darstellte. In der Studie wurde belegt, dass eine Frau mit nicht-deutschem Namen und einem Kopftuch fünf Mal so viele Bewerbungen ausschicken muss, wie eine Frau mit ... Mehr lesen »

Welch Ironie

Statt Josef als Vorbildrolle für viele junge Muslime währen zu lassen, die vielleicht gerade genau so etwas brauchen - nämlich jemanden, der zeigt, dass trotz aller Probleme und Rückschläge, die man auf Grund seiner Herkunft und des Glaubens in diesem Land manchmal einstecken muss - wird er öffentlich auf absurde Art und Weise diffamiert. Damit bestätigt die Krone jungen Muslimen das, wovor sich viele von ihnen fürchten und was sich viele denken, nämlich, dass sich ihre Leistung eh niemals auszahlen wird und man sowieso nie in dieser Gesellschaft ankommen kann. Mehr lesen »

Was nicht passt, wird passend gemacht!

Am Ende wurde von dem ganzen Interview zwischen der ganzen politischen und gesellschaftlichen Kritik, von den wahren Problemen muslimischer Frauen, von den Forderungen an feministische Bewegungen sich solidarisch zu zeigen, nur ein einziger Satz entnommen und veröffentlicht. Nur ein einziger Satz. Warum? Weil ich denke, dass wir als Interviewpartnerinnen nicht in das gewünschte stereotypisierte Bild der unmündigen, ungebildeten und fremdgesteuerten muslimischen Frau gepasst haben, das Menschen doch so gerne zur Primetime sehen möchten. Mehr lesen »

Stellungnahme zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Die Sicherheit aller BürgerInnen liegt in der Verantwortung des Staates, deshalb fordern wir die getrennte Erfassung von allen Hassverbrechen, darunter auch des antimuslimischen Rassismus, durch die Polizei. Hierfür ist eine gezieltere Ausbildung und Sensibilisierung der PolizeibeamtInnen vonnöten. Je nach konkretem Fall bedarf es auch einer psychologischen Nachbetreuung der Betroffenen von hassmotivierter Gewalt. Wir fordern subventionierte Selbtsverteidigungskurse und Anlaufstellen für Opfer des antimuslimischen Rassismus. Mehr lesen »