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Offener Brief an Thomas Schmidinger und Josef Cap

ich versuche, mich ebenfalls in die Diskussion um Alkoholverbote in Restaurants einzuklinken. Am besten klappt das für mich, wenn ich mir ein Analogon zusammen bastle: ich stelle mir jetzt vor, mein Lieblingslokal beschließt von heute auf morgen, keine T-Bone-Steaks mehr zu servieren... Mehr lesen »

Warum Aufrufe zur Distanzierung rassistisch sind

Rassismen äußern sich aber nicht nur durch direkte und eindeutige rassistische Aussagen, sie werden oft impliziert durch das Gemeinte (den Mafhum), welcher vordergründig etwas anderes ausspricht (Mantuq), jedoch klar etwas anderes meint. Wenn jetzt vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse wieder Stimmen laut werden, "die Muslime" müssten sich doch von Gewalt, Terror und Verbrecherei distanzieren, dann setzt das schon voraus, dass man "den Muslimen" Gewalt, Terror und Verbrecherei per se unterstellt. Man meint, Muslime seien terroristisch und gewaltbereit. Mehr lesen »

Zur ServusTV-Sendung „Muslime in Österreich – woran scheitert das Miteinander“

Seit mehreren Tagen fragte das Team vom Talk im Hangar-7 auf ServusTV für die Diskussion „Muslime in Österreich – woran scheitert das Miteinander“ verschiedene Muslim_innen in Österreich als Diskutant_innen an. Der Titel, welcher bereits suggeriert, dass es kein positives Miteinander zwischen Muslim_innen und allen anderen Menschen in Österreich gibt, sollte die Basis für die Diskussionsrunde bilden. Der problematische Inhalt war ... Mehr lesen »

Brief an BFI Steiermark

Die muslimische Frauengemeinschaft und ihre breiten UnterstützerInnen sind entsetzt über den beim BFI Steiermark gelebten antimuslimischen Rassismus. Das unter dem Titel einer Scheinneutralität eingeführte Kopftuchverbot durch die Geschäftsführung des BFI Steiermark ist österreichweit ein Alleingang, der sowohl innerhalb der Zivilgesellschaft als auch durch andere namhafte Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen eine klare Abfuhr als kurzsichtige und verantwortungslose Denkweise erfahren hat. Mehr lesen »

An meine Kopftuch tragende Schwester: Sprich und befreie dich!

Heute meine liebe Schwester, spreche ich nur zu dir und nur für dich. Du, über die wieder so viel gesprochen wird, bist die, zu der ich spreche. Dein Tuch ist dein leises Gebet, das dich begleitet, wenn du die Haustür hinter dir zumachst – bis du wieder zuhause bist. Dein Tuch ist für dich so alltäglich und gewöhnlich wie eine ... Mehr lesen »

Zusammenfassung des Gesetzesentwurfs für „Integrations- und Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz“

Der Titel des Gesetzes macht mehr her, als wirklich dahinter steckt. Die Anti-Gesichtsverhüllung umfasst lediglich einen Bruchteil des Integrationsgesetzes (wie es im Verlauf der Kürze halber genannt wird). Neutralitätsgebot Kommen wir gleich zur Kopftuchdebatte und dem Neutralitätsgebot, welches hier mit keinem Wort erwähnt wird, wie auch die Exekutivbeamten, welche keine religiösen Symbole tragen dürfen. Dies dürfte an dem Diskurs um ... Mehr lesen »

Stellungnahme zum Integrationsgesetz

Dieser Gesetzentwurf muss als Zeitdokument aufgefasst werden, das Zeugnis ablegt über eine von rechts in die Defensive geratenen großen Koalition, sollten doch für eine Volkspartei christliche Werte und für eine sozialdemokratische Partei sozialistische Prinzipien die Maxime ihres politischen Handelns sein anstelle einer auf Angst und Misstrauen gegründeten Politik. Das Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft appelliert daher, von diesem Gesetzesvorhaben abzusehen. Mehr lesen »

Letter from an Afghan Refugee

Assalamu Alaikum, My name is K*****, I have been living  in Austria for one year. I am from Afghanistan. I would like to thank each one of you for coming here. Shockingly, in the 21th century, when we have reached to the Mars, women are still being oppressed and controlled regarding on how to get dressed. Dressing the way one ... Mehr lesen »

Ein voller Erfolg unter der Führung von Frauen

Fast 4.000 TeilnehmerInnen auf der #MuslimBanAustria-Demo Laut Polizeiangabe haben ca. 2.500 Menschen sich dem Protest der Frauen angeschlossen. Die Veranstalterinnen schätzen die Zahl auf fast 4.000. Mit Parolen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Freiheit raubt“ und „Hey minister, hands off my sister“ begann der Marsch beim Omofuma-Denkmahl am Platz der Menschenrechte, führte am Parlament und ... Mehr lesen »